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Wissens- und Lesenswertes zu den Wirkungen von Berührung

Schreenshot apotheken-umschau.de

Ein Beitrag der „Apotheken Umschau„, Ausgabe 1. Februar 2013 A, (PDF)
„Ohne Berührung verhungert der Mensch“

Screenshot wikipedia.de

Körperkontakt
de.wikipedia.org

Literatur – Bücher, die mich inspirieren, mir helfen oder mir wichtige Einsichten vermitteln.

Ich beabsichtige, hier in etwa monatlichen Abständen ein weiteres Buch hinzuzufügen. Neue Einträge findest Du dann auf meiner Seite „Aktuelles“ verlinkt. Der Menüpunkt „Aktuelles“ ist nur sichtbar, wenn Neuigkeiten vorliegen.

Ent-hüllt! Die Beschneidung von Jungen – Nur ein kleiner Schnitt?

Betroffene packen aus über – Schmerzen – Verlust – Scham

Autor: Clemens Bergner

Die Medizin nennt einen unbeschnittenen Mann ‚intakt‘. Ich gehöre zu den intakten Männern, doch musste ich dem Arzt, der meinen knapp zweijährigen Sohn bei einer Leistenbruch OP gleich mal „nebenbei“ auch beschneiden wollte, Einhalt gebieten. Der Eingriff wäre völlig grundlos gewesen.

Was offenbar sehr selten bekannt ist: Das „Stückchen Haut“ bedeckt bei einem erwachsenen Mann die Fläche einer Postkarte und trägt rund 75% der speziellen Nervenzellen die für Lustgefühle zuständig sind. Dabei schützt sie die restlichen 25% vor Verhornung und Abstumpfung. Vollständig beschnittene Männer können oft kaum, oder auch gar nicht mehr, zum Orgasmus gelangen. Manche spüren nicht einmal, ob sie überhaupt eine Erektion haben.

Das Buch beginnt mit dem Selbstmordversuch des Autors. Nach dessen Verhinderung durch seine Ehefrau kann er langsam Licht ins Dunkel seiner Erinnerung bringen und verdrängte Gefühle zulassen. Der Grund für sein Ansinnen entsprang der Tatsache seiner Beschneidung und deren Folgen.

In diesem Buch kommen erstmals in deutscher Sprache Betroffene zu Wort, deren Vorhaut „beschnitten“, also amputiert wurde. Sie sprechen offen und ehrlich über die negativen Folgen, unter denen sie leiden. Folgen, die sie sowohl körperlich, als auch seelisch und sexuell beeinträchtigen.
Dabei kommen nicht nur die direkt betroffenen Männer zu Wort, sondern auch indirekt Betroffene, wie z. B. Sexualpartner*innen und Eltern.
Ein wichtiger Beitrag zu einer noch immer unterdrückten Debatte.

Ein Buch was mir sehr nahe geht und für mich persönlich eine mögliche Ursache auch für die innere Fühllosigkeit vieler Männer aufzeigt.

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Ihm zuliebe?

Abschied vom weiblichen Gehorsam

Erschienen August 1995

Irmgard Hülsemann

Auch wenn das Buch bereits 1995 erschien, ist es aus meiner Wahrnehmung völlig aktuell!

Es enthält an Stelle des Vorwortes einen Brief, den Wifried Wiek an Irmgard Hülsemann, seine Lebenspartnerin, schrieb. Allein dieser Brief berührt mich als Mann sehr! In ihm offenbart sich, welche Auswirkungen das Tun „ihm zuliebe“ hat. Es führt zur Schwächung des Mannes und zur Belastung – bis hin zur Zerstörung – der Beziehung.

Am Ende des Briefes schrieb Wilfried Wiek: „Tu nichts mehr mir zuliebe! Ich weiß noch nicht, was statt dessen geschieht. Ich werde Dir zuhören und hoffe, mich Dir zu nähern, wie ich es kann. Ich werde Fehler machen und hoffe, dass Du sie mir nicht durchgehen lässt. Ich habe manchmal auch deswegen Angst, und gerade in dieser Angst liegt Hoffnung.“

Dieses Buch hat mir manches Beziehungsgeschehen in neuem Licht auftauchen lassen und damit zu kraftvollen Veränderungen geführt.

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