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Von mir.

 

Ich liebe meine Hände sehr. Sie spüren gerne der Lebendigkeit eines Materials nach und spielen mit ihm. So entstehen kunstvolle und schöne Dinge…

Collage mit Kupferdrache, Seidenbild, Armschmuck, Skulptur "Tänzerin"

Noch lieber erspüren meine Hände die oft tief versteckte Lebendigkeit der Menschen und locken sie durch spielerische Berührungen ans Licht. Es sind bewegende Momente für mich, wenn diese Kraft die Gesichter erstrahlen lässt, den Körper leicht und die Bewegungen tänzerisch macht.

Für mich ist es wundervoll, mit den Händen zu schauen. Hände überwinden die begrenzenden Vorstellungen des Kopfes. Sie begreifen die innere Schönheit, berühren die Seele, erfassen das Wesen des berührten Menschen. Sie sprechen zu ihm in einer Weise, wie es mit Worten niemals gelingt.

Wir leben in einer Gesellschaft und Zeit, in der belebende Berührung so selten ist, wie Wasser in der Wüste. Wenn wir nur einen Bruchteil der Berührung bekämen, welche die harten Oberflächen der Smartphones, Tablets und Tastaturen täglich bekommen, wären wir lebendiger, gesünder und glücklicher.

Schöne, innige Berührungen, von Herzen geschenkt, sind das Wasser oder die Blume des Lebens; die Quelle, der Jungbrunnen… Bilder, die in so manchem Märchen auftauchen. Unsere Körper erinnern sich augenblicklich an die Zeit, als wir noch rundum warm berührt, geborgen und versorgt waren.

Ich selbst ging einen langen Weg auf der Suche nach dieser Quelle, getrieben von einer unbestimmten Sehnsucht. Der Weg war niemals gerade. Erziehung, Angst, Strafen, Moral, Vorschriften, Leistung erbringen, funktionieren-müssen und viele andere Dinge bildeten Steine, Hindernisse und Abgründe auf diesem Weg. Ich verlor mich selbst. Oftmals wollte ich aufgeben, sogar meinem Leben ein Ende setzen. Doch meine Sehnsucht war zäher und gewann immer wieder an Kraft und ich fand viele Menschen, die mich auf meinem Weg begleiteten. Heute kenne ich meine Sehnsucht. Heute kenne ich die Quelle.

Sie sprudelt, wenn die Konzepte rund um Mann und Frau bedeutungslos werden. Sie fließt, wenn ich als Wesen mit einem Wesen in verbindende Berührung komme. Achtsam, spielerisch und absichtslos.

All meine vielen Erfahrungen, die ich im Laufe der Jahre in meinen vielfältigen Ausbildungen und im bewegenden Leben meines Alltags sammelte, fließen in meiner Arbeit zusammen. Sie stammen aus dem Reiki, aus manchem Selbsterfahrungstraining, aus Tantraseminaren, Massageausbildungen, Therapieausbildungen,  dem Soulhunting, Tanz… und aus vielfältigen Berührungsbegegnungen in der Begleitung von Menschen.

Gerne teile ich die Essenz meiner Erfahrungen mit Dir.

Berührung ist LebensWert
Das Portrait zeigt Eberhard Axel Grote
Eberhard Axel Grote

Bild – © Christina Bohin